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		<title>Die Verkehrspolitik im Landkreis Eichsfeld</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GKellner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Nov 2022 20:14:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[eichsfeld]]></category>
		<category><![CDATA[bahn]]></category>
		<category><![CDATA[mobilität]]></category>
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					<description><![CDATA[Die knackige Zusammenfassung: Die Überschrift hat mehr Substanz als die Verkehrspolitik im Landkreis Eichsfeld. Und bei gerade mal fünf Wörtern will das schon was heißen. Kurz zu mir bzw. meinem Mobilitätskonzept:Im Alltag achte ich auf möglichst kurze Wege, die ich dann zu Fuß oder mit den Öffies zurücklege. Gelegentlich kommt auch mal eine Taxifahrt oder eine Runde mit einem CarSharing Auto vor.Möglichst kurz heißt so 500 Meter zum nächsten Supermarkt, während der Arbeitsweg auch mal sechs Kilometer sein kann, was...<p class="read-more"><a class="btn btn-default" href="https://kelle-online.de/die-verkehrspolitik-im-landkreis-eichsfeld">Weiterlesen<span class="screen-reader-text"> Weiterlesen</span></a></p>]]></description>
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<p>Die knackige Zusammenfassung: Die Überschrift hat mehr Substanz als die Verkehrspolitik im Landkreis Eichsfeld. Und bei gerade mal fünf Wörtern will das schon was heißen.</p>



<p>Kurz zu mir bzw. meinem Mobilitätskonzept:<br>Im Alltag achte ich auf möglichst kurze Wege, die ich dann zu Fuß oder mit den Öffies zurücklege. Gelegentlich kommt auch mal eine Taxifahrt oder eine Runde mit einem CarSharing Auto vor.<br>Möglichst kurz heißt so 500 Meter zum nächsten Supermarkt, während der Arbeitsweg auch mal sechs Kilometer sein kann, was für eine Stadt wie z.B. Berlin schon relativ kurz ist.<br>Bei Freizeitfahrten steht dann an erster Stelle die Bahn, gefolgt vom Mietwagen und gelegentlichen Fernbusfahrten.</p>



<p>Motivation für dieses Konzept waren vom Anfang an die Kosten. Ein Auto ist für eine Person die teuerste Variante um von A nach B zu kommen. Da ich in meinem Leben ein paar Mal umgezogen bin, konnte ich das Konzept schlussendlich soweit optimieren, dass 99% meiner Ausgaben für die Mobilität auf Freizeitfahrten entfallen, das verbleibende 1% entfällt auf den Alltag. Es können auch mal 98% — 2% sein, so ganz sicher bin ich mir da nicht, bei der Relation ist das aber auch nicht entscheidend.</p>



<p>Durch Corona hat es mich für zweieinhalb Jahre in den Landkreis Eichsfeld verschlagen, wo ich dann die dortige Verkehrspolitik genießen konnte.<br>Pauschale Feststellungen a la “auf dem Land” oder “in der Großstadt” helfen hier allerdings nicht weiter.<br>Denn Land ist nicht Land und auch in einer Großstadt kann man mit den Öffies planerisch einigen Unfug bauen — aber das wäre ein anderes Thema.</p>



<p>Quasi mitten im Landkreis Eichsfeld liegt mit dem Bahnhof Leinefelde ein absolut genialer Eisenbahnknoten.<br>Von dort gibt es zeitlich attraktive Verbindungen zu den ICE Bahnhöfen Erfurt, Kassel und Göttingen und auch eine Direktverbindung nach Halle. Wobei die Städte Göttingen und Kassel auch als Arbeitsplatz für die Menschen aus dem Landkreis Eichsfeld relevant sind. Ebenso die Städte wie Nordhausen, Mühlhausen und Heiligenstadt, die man direkt von Leinefelde erreichen kann.<br>Das Problem am Bahnhof Leinfelde: Da muss man erstmal hinkommen.</p>



<p>Vor gut einem Jahr wollte ich in Göttingen ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Für die Kleinigkeiten war kein PKW notwendig, die 14 €uro für die Zugfahrt waren günstiger als der Sprit für 100 km Autofahrt, 35 Minuten Fahrzeit sind in Ordnung — nur wie kommt man samstags von Gernrode zum Bahnhof?<br>Öffies — nein.<br>Mit dem PKW, den dort kostenpflichtig auf den Parkplatz stellen — dann ist man teurer, als mit dem Auto direkt zu fahren — also nein.<br>Gut, ich hab den familiären Chauffeurservice genutzt — Glück gehabt.</p>



<p>Dann saß ich im RE 1 nach Göttingen. Wenn dieser Friedland passiert, erster Bahnhof in Niedersachsen, und man nach rechts schaut, sieht man einen (kostenlosen) Parkplatz für geschätzt 30 bis 40 PKWs und eine Fahrradbox, in der man das Fahrrad wetter- und diebstahlgeschützt abstellen kann. Sieh da, da hat jemand Verkehrspolitik verstanden.<br>Und Friedland ist kein Einzelfall, wie ich in den letzten Wochen sehen konnte. Weitere Beispiele wären da das Örtchen Triangel, nördlich von Gifhorn, oder Börßum, südlich von Wolfenbüttel gelegen.<br>Alle drei Ortschaften haben dabei gerade mal eine stündliche Anbindung an die nächsten größeren Städte.<br>Friedland: Göttingen und Kassel<br>Triangel: Gifhorn und Braunschweig, sowie mit Umstieg Wolfsburg<br>Börßum: Wolfenbüttel und Braunschweig<br>Somit bieten diese Orte den Einwohnern aus der näheren Umgebung einen attraktiven Umstieg auf die Bahn an, wenn es für die Menschen passt.</p>



<p>Und im Landkreis Eichsfeld?<br>Nichts!<br>Da kam der Landrat Dr. Werner Henning vor Jahren auf die grandiose Idee, die direkte Straßenverbindung von zwei Ortschaften zum Bahnhof Leinfelde kappen zu wollen — die können ja auch Umwege über die Autobahn fahren. Zum Glück wurde das nicht realisiert.<br>Neuerdings versucht man dem Verkehr in Heiligenstadt mittels 30er Begrenzung Herr zu werden, da in der Stadt trotz Autobahn und Ortsumgehung zu viel Verkehr ist.<br>Auf die Idee, die dort arbeitenden Menschen mittels attraktiver Angebote auf die Bahn zu ziehen, kommt da wohl keiner.<br>Klar, CDU Politiker können sich beim 49 € Ticket darüber beschweren, dass es nur den Stadtbewohnern nutzt. Wenn man so untätig ist wie der Landrat Henning, ist das sogar vailde.<br>Nur ist das Problem nicht das Land, sondern die Untätigkeit der dort Verantwortlichen.</p>



<p>Eine Beispielrechnung:<br>Max Mustermann wohnt in Deuna und arbeitet in Heiligenstadt. Die Fahrzeiten der Züge Niederorschel — Heiligenstadt passen zu seinen Arbeitszeiten. Gerechent auf 20 Arbeitstage im Monat.<br>Fahrt mit dem Auto: ~1400 km pro Monat, bei 20 € Sprit auf 100 km macht das 280 € im Monat<br>Fahrt mit dem Auto zum Bahnhof Niederorschel, weiter mit dem Zug: 300 km mit dem Auto -&gt; 60 €, dazu das 49 € Ticket, macht 110 € im Monat. Eine Ersparnis von 170 €. Pro Monat.<br>Nur Parkplätze am Bahnhof Niederorschel — Fehlanzeige.</p>



<p>Was Max Mustermann mit dem gesparten Geld machen könnte, was das für die Wertschöpfung im Landkreis bedeuten würde, welche Angebote entstehen könnten, das könnte man dann in einem anderen Beitrag mal durchspielen.</p>



<p>Neben dem finanziellen Desaster für die Menschen im Landkreis folgt direkt ein anderes Problem.<br>Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Nutzt er im Alltag das Auto, wird er in der Freizeit auch das Auto nutzen. (Ich kenne das andersrum, als ich noch alles mit der Bahn erledigen wollte, bis ich dann das Mietauto mit in mein Konzept aufnahm.)<br>Somit dürften die wenigsten Menschen im Landkreis wissen, was man von Leinefelde aus alles erreichen kann.</p>



<p>Mit einmal Umsteigen erreicht man deutsche Großstädte a la Berlin, Hamburg, Frankfurt, München… bei attraktiven Fahrzeiten<br>Mit zweimal Umsteigen sind wir dann bei europäischen Haupt/Großstädten wie Kopenhagen, Stockholm (wenn man weiß wie), Warschau, Wien, Salzburg, Innsbruck, Bozen, Verona, Paris (in unter sieben Stunden) und Amsterdam.</p>



<p>Praktische Beispiele gefällig?<br>Ich wollte letztes Jahr mit dem Rad am Rhein entlang fahren, Startpunkt war Basel. Die Verbindung war Leinefelde — Göttingen und weiter nach Basel. Fünf Stunden 30 Zugfahrt für ca. 30 €. Unschlagbar.<br>Im Herbst war ich in Budapest, Kollegen besuchen. Leinefelde — Erfurt, Erfurt — München, München — Budapest. Das ganze für 180 € hin und zurück in der 1. Klasse, Dauer ca. 12 Stunden. Unschlagbar.<br>Meine Eltern waren diesen Sommer in Verona zur Oper. Leinefelde — Erfurt, Erfurt — München, München — Verona. Gute zehn Stunden Reisezeit, der Preis lag in der Region wie bei meiner Budapest-Reise. Also auch unschlagbar.</p>



<p>Selbst wenn Max Mustermann aus Deuna diese Angebote kennen würde, er wird sie leider nicht nutzen können, da er das Geld dafür nicht hat. Das muss er nämlich aufgrund der nicht existenten Verkehrspolitik im Landkreis Eichsfeld für seinen Arbeitsweg verballern.</p>



<p>Zurück zu meinem Mobilitätskonzept…<br>Vor Jahren habe ich das mal für ein Jahr durchgerechnet. Ich kam bei ca. 2.500 € für die Bahn auf das PKW Äquivalent von ca. 18.000 Kilometern. Alles Freizeitfahrten.<br>Der Durchschnitts-PKW wird in Deutschland mit 15.000 Kilometern Jahreslaufleistung angegeben. Dabei dürfte der Großteil für alltägliche Wege draufgehen. Bei 20 € Sprit pro 100 km sind das schonmal 3000 €, das gleich nochmal für Anschaffung und Unterhalt (und das ist freundlich gerechnet), da stehen da 6000 € pro Jahr. Für deutlich weniger Gegenwert.</p>



<p>Mir ist bewusst, dass nicht jeder Mensch seine Mobilität so optimieren kann wie ich. Gar kein Thema. Aber deshalb muss man weder so ein Desaster wie im Landkreis Eichsfeld verantworten, geschweige denn als Einwohner hinnehmen.</p>



<p>Attraktive Mobilitätsangebote entlasten die Menschen nachhaltig finanziell, egal ob in der Großstadt oder auf dem Land.</p>



<p>P.S. Wie dem geneigten Leser aufgefallen sein dürfte, geht es in diesem Beitrag um Mobilität, deren Möglichkeiten und Kosten. Teilweise um Zeiten.<br>Auf das Thema CO2 bin ich bewusst nicht eingegangen.<br>Nur soviel: Die Kosten für die Mobilität spiegeln den Ressourcenverbrauch wieder. Damit auch die CO2 Bilanz. Günstige Mobilität -&gt; weniger CO2, teure Mobilität -&gt; mehr CO2.<br>Somit ist gerade beim Thema Mobilität Geld sparen aktiver Umweltschutz.</p>
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		<title>Mit dem 9‑Euro-Ticket zum Pizza Essen nach Köln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GKellner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jul 2022 17:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Idee trieb mich schon etwas länger rum, gestern wurde sie umgesetzt.Einmal mit dem 9‑Euro-Ticket quer durch Deutschland, mit dem ersten Zug los, abends zurück. Der ursprüngliche Plan war, von Leinefelde über Göttingen, Elze, Löhne nach Düsseldorf zu fahren. Von dort sollte es rheinaufwärts nach Koblenz und via Gießen, Kassel und Leinfelde zurück nach Niederorschel gehen.Das ganze sollte um 4:20 Uhr mit einem sieben Kilometer-Fußmarsch zum Bahnhof starten und so gegen 20:45 Uhr enden. Heimwärts waren es nur 1,5 Kilometer...<p class="read-more"><a class="btn btn-default" href="https://kelle-online.de/mit-dem-9-euro-ticket-zum-pizza-essen-nach-koeln">Weiterlesen<span class="screen-reader-text"> Weiterlesen</span></a></p>]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="236" src="https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/07/koeln_hbf-1024x236.jpg" alt class="wp-image-240" srcset="https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/07/koeln_hbf-1024x236.jpg 1024w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/07/koeln_hbf-300x69.jpg 300w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/07/koeln_hbf-768x177.jpg 768w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/07/koeln_hbf-1536x354.jpg 1536w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/07/koeln_hbf-2048x471.jpg 2048w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/07/koeln_hbf-604x139.jpg 604w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure>



<p>Die Idee trieb mich schon etwas länger rum, gestern wurde sie umgesetzt.<br>Einmal mit dem 9‑Euro-Ticket quer durch Deutschland, mit dem ersten Zug los, abends zurück.</p>



<p>Der ursprüngliche Plan war, von Leinefelde über Göttingen, Elze, Löhne nach Düsseldorf zu fahren. Von dort sollte es rheinaufwärts nach Koblenz und via Gießen, Kassel und Leinfelde zurück nach Niederorschel gehen.<br>Das ganze sollte um 4:20 Uhr mit einem sieben Kilometer-Fußmarsch zum Bahnhof starten und so gegen 20:45 Uhr enden. Heimwärts waren es nur 1,5 Kilometer Fußmarsch.</p>



<p>Der Regionalexpress (Baureihe 612, Bombardier RegioSwinger) nach Göttingen war pünktlich und schon gut gefüllt. Ich habe zwar ohne weiteres nen 2er Platz für mich bekommen, aber ich hatte mit nicht ganz so ner hohen Auslastung gerechnet.</p>



<p>In Göttingen waren ca. 40 Minuten Aufenthalt geplant, die sich um fünf Minuten verlängerten und dann war der schöne Plan Geschichte. Der geplante Metronom war mit 20 Minuten Verspätung aus Hannover kommend angekündigt, was dann meinen Anschluss in Elze verunmöglichte.<br>Also den DB Navigator bemüht und statt in den Metronom Richtung Uelzen ging es in die NordWestBahn (Bombardier Talent) nach Altenbeken . Der Plan ging dann weiter über Herford nach Köln, dann mal weiterschauen.<br>Die NWB war quasi leer bzw. für einen Samstag morgen ganz normal gefüllt.<br>In Altenbeken hatte ich Zeit, ein paar Brötchen zu kaufen und einen Blick auf das Altenbekener Viadukt zu werfen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="563" src="https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/07/20220716_090215-1024x563.jpg" alt class="wp-image-241" srcset="https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/07/20220716_090215-1024x563.jpg 1024w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/07/20220716_090215-300x165.jpg 300w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/07/20220716_090215-768x423.jpg 768w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/07/20220716_090215-1536x845.jpg 1536w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/07/20220716_090215-2048x1127.jpg 2048w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/07/20220716_090215-491x270.jpg 491w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure>



<p>Von Altenbeken ging es mit der eurobahn (Stadler Flirt) nach Herford. Der Zug war auch etwas voller als normal üblich, aber ich hatte auch hier eine Vierer-Gruppe für mich. Der Zug sammelte durch die längeren Ein/Aussteigezeiten ein paar Minuten Verspätung an, die aber ob der ausreichend langen Umsteigezeit in Herford nicht ins Gewicht fielen.</p>



<p>In Herford wurde der Tag dann interessant. Der Zug von National Express war ein Desiro HC von Siemens. Hierbei werden in einem Zug sowohl einstöckige als auch zweistöckigen Wagons verbaut. Dadurch wirken die Züge nicht so klobig wie die klassischen Doppelstockzüge.<br>Die Fahrgäste am Bahnsteig outeten sich umgehend als blutige Anfänger. Wenn der Wagenstandsanzeiger anzeigt, dass der Zug in den Abschnitten A bis D hält, muss man sich natürlich im Bereich C — D drängeln, während ich im Bereich A zwei Türen für mich alleine hatte — welch Herausforderung. Gerade bei hohem Fahrgastaufkoimmen führt dieses Verhalten unweigerlich dazu, dass der Fahrplan pulverisiert wird. Die Aus/Einsteigevorgänge dauern dort, wo die Trauben vor den Zügen stehen, unverhältnismäßig lang.<br>Aber es ist ja nicht nur das Ein- und Aussteigen, was die blutigen Anfänger auffallen lässt, nein, denn wenn sie dann im Zug sind, stehen sie so in den Türen, dass diese nicht schließen können. Was die Abfahrt dann zusätzlich verzögert. Nach mehrfachen Durchsagen setzte dann tatsächlich sowas wie ein Lerneffekt ein. Trotzdem wurden aus fünf Minuten Verspätung bis zu 20 Minuten.<br>Ich konnte mir jedenfalls ne leere Vierer-Gruppe sichern, hinter mir zog dann ein Jungesellenabschied ein, die bis Düsseldorf ordentlich vorglühten — zum Glück konnte mein Headset das schlimmste wegfiltern. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Zwischen Düsseldorf und Köln hatte ich dann ausreichend Zeit und Ruhe, mir Gedanken zu machen, wie ich den Heimweg gestalten wollte.<br>Die Tour über Koblenz fiel aus, da ich dann irgendwo übernachten müsste.<br>Die Fahrt über Siegen und Gießen nach Kassel um 14 Uhr irgendwas sah prinzipiell gut aus, fiel aber wegen Personalmangels aus.<br>Die Fahrt nördlich am Sauerland entlang, auch 14 Uhr irgendwas hatte eine Stunde Schienenersatzverkehr — worauf ich keinen Bock hatte.<br>Mit dem ICE über die KRM nach Frankfurt und von da nach Kassel war zwar ne gute Option, aber eigentlich wollte ich ja Nahverkehr fahren.<br>Blieb 16:24 Uhr über Siegen, Gießen und Kassel nach Niederorschel. Mit dem kleinen Schönheitsfehler: vier Minuten Umsteigezeit in Siegen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="576" src="https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/07/20220716_145859-1024x576.jpg" alt class="wp-image-243" srcset="https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/07/20220716_145859-1024x576.jpg 1024w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/07/20220716_145859-300x169.jpg 300w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/07/20220716_145859-768x432.jpg 768w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/07/20220716_145859-1536x864.jpg 1536w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/07/20220716_145859-2048x1152.jpg 2048w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/07/20220716_145859-480x270.jpg 480w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure>



<p>Nach einer kleinen Runde durch Köln und einer Pizza am Neumarkt, kam ich zum etwas überlaufenen Bahnhof zurück. Kurzentschlossen stieg ich in den Zug (Pesa Link) nach Mönchengladbach. Da wollte ich zwar gar nicht hin, weshalb ich dann in Horrem wieder ausstieg — um dort in den RE (Bombardier Talent 2) nach Siegen einzusteigen. Das entspannte das Einsteigen und die Platzsuche ungemein — wenn Profis Bahn fahren. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br>Wir waren noch nicht in Siegburg angekommen, schon hatte der Zug zehn Minuten Verspätung und ich minus sechs Minuten Umsteigezeit.</p>



<p><em>Kleine Anmerkung: Solche Situationen sind der Grund dafür, dass ich bei meinen üblichen Fahrten die letzte Verbindung am Tag meide</em>.<em> Es reichen ein paar Minuten und die Fahrt endet dann erstmal irgendwo, wo sie gar nicht enden sollte. Da nutzen die besten Hotels auf Bahn-Kosten nichts.</em></p>



<p>Die Verspätung konnte nach und nach etwas abgebaut werden, so dass ich und die anderen Menschen, die sich an der ersten Tür des Zuges drängelten, ca. 60 Sekunden zum umsteigen hatten. Der Zug hielt und sehr viele Bahnreisende unternahmen eine sportliche Auflockerungsübung, bevor es im nächsten Zug wieder rumsitzen hieß. Und wie es immer ist in solchen Fällen — der Zug wartete noch auf einen anderen Zug — also umsonst gerannt.</p>



<p>Weiter ging es mit einem Stadler Flirt von der Hessischen Landesbahn (HLB) nach Gießen. Landschadftlich schöne Gegend, das Siegerland erinnerte mich an m eine dienstlichen Ausflüge in die nicht mehr existierende Siegerlandkaserne 1999.</p>



<p>In Gießen stieg ich dann in den RE nach Kassel um, wieder ein Flirt von der HLB. Der Zug war wieder etwas voller, vereinzelt standen Menschen. Ursache war wohl die Demo zum CSD in Frankfurt am Main. Für viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen war der RE eine ganz gute Möglichkeit, in den Norden Hessens zu reisen. Dementsprechend leerte sich der Zug auch Richtung Kassel.</p>



<p>Von Kassel Wilhelmshöhe ging es dann im Siemens Desiro auf meiner Haus und Hofstrecke nach Leinefelde. Die Pferde, die früh morgens noch schlafend auf der Weide lagen, waren zu der Zeit offensichtlich mit dem Abendessen beschäftigt. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Nach ein paar Minuten Aufenthalt in Leinefelde ging es im Bomabrdier Talent 2 der abellio nach Gernrode-Niederorschel. 20 Minuten Fußweg und ich war gegen 23 Uhr zurück am Startpunkt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="319" src="https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/07/20220716_223305-1024x319.jpg" alt class="wp-image-244" srcset="https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/07/20220716_223305-1024x319.jpg 1024w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/07/20220716_223305-300x94.jpg 300w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/07/20220716_223305-768x240.jpg 768w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/07/20220716_223305-1536x479.jpg 1536w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/07/20220716_223305-2048x639.jpg 2048w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/07/20220716_223305-604x188.jpg 604w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure>



<p>Fazit: Kann man mal machen, aber jedes Wochende brauch ich das nicht. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br>Die Züge waren recht gut gefüllt, aber fernab von dem, was man zu Pfingsten sehen konnte. Ein Sitzplatz war immer zu finden.<br>Die Pünktlichkeit der Züge war überraschend gut. Einen Anschluss hat es mir zerlegt, aber die acht, die geklappt haben, waren bis auf Siegen total entspannt. Wobei man davon ausgehen kann, dass vier Minuten immer sportlich werden. Also bei 20 bis 30 Minuten Ummsteigezeit sollte man immer locken und entspannt durch Deutschland kommen.</p>



<p>Für die Statistiker: Es waren ca. 850 km Strecke, reine Fahrzeit habe ich nicht ausgerechnet, die DB gewann den Betreiberwettbewerb mit vier Zügen vor der HLB mit zwei Zügen. Die anderen Eisenbahnunternehmen teilen sich mit je einem Zug den dritten Platz.<br>Bei den Herstellern gewann Bombardier mit vier Zügen vor Stadler mit drei und Siemens mit zwei Zügen. Pesa stellte genau einen Zug.<br>Ja, ich weiß, Bombardier gibt es nicht mehr, da die von Alstom übernommen wurden und somit der Name verschwunden ist.<br>ABER: Die Züge der Talent bzw. Talent 2 Reihe sind so alt, und an das Talent 2 Desaster von Bombardier 2008/2009 werde ich jedesmal erinnert, wenn ich am Rangierbahnhoff Wustermark vorbeifahre — das bleiben einfach Boombardierzüge. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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		<title>Der alte weiße Mann und das Auto</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GKellner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 May 2022 10:23:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der ADAC macht eine Umfrage, ob bzw. wie sich die gestiegenen Spritpreise durch den Ukrainekrieg bei den Menschen bemerkbar machen und veröffentlich das Ergebnis.Ein ganz alltäglicher Vorgang — eigentlich. Bis der ADAC dazu einen Artikel auf Facebook veröffentlicht. Okay, dass man bei dem Artikel ein Bild einer Radfahrerin verwendet, ist für manch alten weißen Mann schon eine arge Provokation — und das Ergebnis, dass 28% der Befragten häufiger zum Rad greifen, bringt das Fass zum Überlaufen. Das ganze Repertoire der...<p class="read-more"><a class="btn btn-default" href="https://kelle-online.de/der-alte-weisse-mann-und-das-auto">Weiterlesen<span class="screen-reader-text"> Weiterlesen</span></a></p>]]></description>
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<p>Der ADAC macht eine Umfrage, ob bzw. wie sich die gestiegenen Spritpreise durch den Ukrainekrieg bei den Menschen bemerkbar machen und veröffentlich das Ergebnis.<br>Ein ganz alltäglicher Vorgang — eigentlich. Bis der ADAC dazu einen Artikel auf Facebook veröffentlicht.</p>



<p>Okay, dass man bei dem Artikel ein Bild einer Radfahrerin verwendet, ist für manch alten weißen Mann schon eine arge Provokation — und das Ergebnis, dass 28% der Befragten häufiger zum Rad greifen, bringt das Fass zum Überlaufen.</p>



<p>Das ganze Repertoire der alten weißen Männer wird aufgefahren. “Die Grünen…”, “ich lasse mir keine Vorschriften machen…”, “Ökofaschismus”, natürlich kombiniert mit den üblichen Boykottaufrufen bzw. Kündigungsankündigungen gegen den ADAC. Achja, und den Ukrainekrieg als Ursache für die Preisexplosion Ende Februar muss man auch anzweifeln.<br>Und alles nur, weil ein paar Menschen hin und wieder mal aufs Fahrrad statt ins Auto steigen.</p>



<p>Sind (extern induzierte) Veränderungen schon schwer für den alten weißen Mann zu akzeptieren, so geht es jetzt auch noch um sein Heiligtum, das Auto.<br>Das Auto ist für ihn Freiheit, Öffi-Nutzer stinken und Fahrradfahrer sind alles Verkehrsrowdies.<br>Ja, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit kann der alte weiße Mann.<br>Und sein großes Problem: Er kann keinerlei Alternativen zum Auto nutzen. Er kann sich ja nicht selbst seiner Freiheit berauben, stinken will er nicht und ein anständiger deutscher Mann ist ja auch kein Rowdy.</p>



<p>Wie der alte weiße Mann überhaupt die Mobilitätswende überleben will, ist mir total schleierhaft.<br>Die Verbrenner sind abgekündigt, die autonomen Autos sind für 2025 angekündigt. Bis 2035 wird sich die Mobilität dadurch so ändern, dass es überall komplett anders aussehen wird.</p>



<p>Und das unabhängig davon, welche Paretei mit wie vielen Menschen im Bundestag vertreten sein wird.</p>
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		<title>Kali-Gravel im Südharz-Revier</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jan 2022 16:31:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[eichsfeld]]></category>
		<category><![CDATA[fahrrad]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Kali-Gravel führt Dich auf einem Rundweg vorbei an (ehemaligen) Kalischächten des Südharz-Reviers, wovon die meisten im Eichsfeld liegen.Es geht vorbei an Schächten, die nie in Betrieb gingen, an verwahrten Schächten, sowie an (noch) aktiven Schächten.Die Tour ist ca. 90 Kilometer lang, wobei Du ca. 1000 Höhenmeter überwinden wirst. Anreise: Die Gegend erreichst Du sowohl via Bahn als auch mit dem Auto recht gut.Via Bahn: Von Göttingen, Halle, Erfurt und Kassel gibt es direkte Verbindungen nach Leinefelde, wo Du in...<p class="read-more"><a class="btn btn-default" href="https://kelle-online.de/kali-gravel-im-suedharz-revier">Weiterlesen<span class="screen-reader-text"> Weiterlesen</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Kali-Gravel führt Dich auf einem Rundweg vorbei an (ehemaligen) Kalischächten des Südharz-Reviers, wovon die meisten im Eichsfeld liegen.<br>Es geht vorbei an Schächten, die nie in Betrieb gingen, an verwahrten Schächten, sowie an (noch) aktiven Schächten.<br>Die Tour ist ca. 90 Kilometer lang, wobei Du ca. 1000 Höhenmeter überwinden wirst.</p>



<p>Anreise: Die Gegend erreichst Du sowohl via Bahn als auch mit dem Auto recht gut.<br>Via Bahn: Von Göttingen, Halle, Erfurt und Kassel gibt es direkte Verbindungen nach Leinefelde, wo Du in die Tour einsteigen kann.<br>Mit dem Auto nutzt Du am besten die A38. Je nachdem wo Du in die Tour einsteigen willst, kannst Du die Abfahrten Leinefelde-Worbis, Breitenworbis oder Bleicherode nutzen.</p>



<p>Verpflegung: In diversen Orten an der Strecke gibt es Supermärkte, wo Du bei Bedarf etwas zu trinken oder essen kaufen kannst. Eis-Cafés für eine etwas längere Pause gibt es auch, die habe ich im Text genannt.</p>



<p><a href="https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/01/Kali-Gravel.zip">GPX Datei</a> </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="768" height="1024" src="https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/01/20210518_171026-768x1024.jpg" alt class="wp-image-215" srcset="https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/01/20210518_171026-768x1024.jpg 768w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/01/20210518_171026-225x300.jpg 225w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/01/20210518_171026-1152x1536.jpg 1152w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/01/20210518_171026-1536x2048.jpg 1536w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/01/20210518_171026-203x270.jpg 203w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/01/20210518_171026-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px"></figure>



<p>Start und Ziel dieser Tour ist der Schacht Sachsen in Bernterode Schacht.<br>Der Schacht wurde, wie die anderen Schächte des Reviers, zu Beginn des 20. Jahrhundert abgeteuft. In den 30er Jahren wurde in dem Bergwerk eine Heeresmunitionsanstalt errichtet und gegen Ende des 2. Weltkriegs wurde das Bergwerk als Lager für die Särge der Könige Friedrich Wilhelm I., Friedrich II. und des Reichskanzlers Hindenburg genutzt. Ebenso wurden Akten von Ämtern sowie diverser Kunstschätze eingelagert. Kurz nach dem 2. Weltkrieg wurden die Anlagen des Bergwerks durch die Explosion eines Munitionszugs zerstört. Zu DDR Zeiten wurden die Schächte dann zur Bewetterung und als Material- und Rettungsschacht für das Bergwerk Sollstedt genutzt.<br>Heutzutage wird über den benachbarten Schacht Preußen Material zur Verfüllung des Bergwerks eingebracht.</p>



<p>Von dort geht es auf Wald‑, Feld- und Radwegen über den Höllberg nach Sollstedt. Nachdem Du in Sollstedt die Abraumhalde passiert hast, kannst Du linker Hand etwas erhöht den Förderturm des Bergwerks Sollstedt sehen. Dieser wird heute noch dazu genutzt, Material zur Verfüllung der Schachtanlage nach untertage zu verbringen.<br>In Sollstedt passierst Du einen Supermarkt, für eine etwas längere Pause kann ich das Eiscafé Pabst empfehlen.</p>



<p>Auf dem Weg nach Obergebra kannst Du rechts am Berg Industriehallen sehen, wo sich ebenfalls zwei Schächte befinden, die in den 90ern geschlossen und abgedeckelt wurden. Heute kann man dort unter anderem Paintball spielen.</p>



<p>Der Weg nach Bleicherode führt östlich an den Bleicheröder Bergen vorbei. Das Bergwerk Bleicherode fördert noch Stein- bzw. Kalisalz, aber verglichen mit den Hochzeiten eher in homöpatischen Mengen. Hauptaugenmerk liegt auch hier in der Verbringung von Materialien nach Untertage, wo diese zur Verfüllung der Stollen genutzt werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="768" src="https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/01/20201011_163823-1024x768.jpg" alt class="wp-image-220" srcset="https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/01/20201011_163823-1024x768.jpg 1024w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/01/20201011_163823-300x225.jpg 300w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/01/20201011_163823-768x576.jpg 768w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/01/20201011_163823-1536x1152.jpg 1536w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/01/20201011_163823-2048x1536.jpg 2048w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2022/01/20201011_163823-360x270.jpg 360w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure>



<p>Durch Lipprechterode geht es weiter nach Kleinbodungen. Hier gab es zwei Schächte, von denen heute noch einer als Wetterschacht für das Bergwerk Bleicherode genutzt wird. Auch dieser Schacht wurde zu Weltkriegszeiten als Heeresmunitionsanstalt genutzt. Die Schachtanlagen befinden sich am Ortsausgang.<br>Für Western-Fans kann sich auch ein kleiner Abstecher zum Westernbahnhof “Little Creek Saloon” lohnen, dazu vor der Bahnüberführung nach links abbiegen.</p>



<p>Am Ortausgang von Kraja kommst Du an den nächsten beiden Schächten vorbei. Hier kann man nur noch die Abraumhalde erkennen. Ob das weiße Wohnhaus dort mal dem Fabrikdirektor beherbergte, kann nur spekuliert werden. Beide Schächte wurden auch nach der Wende geschlossen und abgedeckelt.</p>



<p>Über Feldwege und Straßen geht es vorbei an Wallrode und durch Neustadt nach Neubleicherode. Von den dortigen Schachtanlagen ist nichts mehr zu erkennen. Man kann nur noch den großen Deckel auf dem Schacht erkennen. Der Schacht diente im wesentlichen als Wetterschacht für das Bergwerk Bischofferode und wurde in den 90ern verschlossen.</p>



<p>Das Bergwerk Bischofferode, welches Du nach ein paar Kilometern erreichst, wurde Anfang der 90er bekannt, als die Kumpel dort mittels Hungerstreick gegen die Stillegung des Bergwerks kämpften. Heute ist noch die markante rotbraune Abraumhalde zu sehen, die als einzige der Halden der Umgebung noch nicht renaturiert wurde. Der letzte Schacht wurde zu Beginn der 2020er Jahre verfüllt und verschlossen.</p>



<p>Von Bischofferode aus siehst Du westlicher Richtung den Sonnenstein, den die Route nur leicht tangiert. Wer ein paar Höhenmeter mehr haben will, kämpft sich den kompletten Berg hoch und wird mit einer recht netten Weitsicht zum Brocken und Kyffhäuser belohnt.<br>Am Besucherparkplatz steht ein Flachbau, der zu DDR Zeiten zur Unterbringung der Wachhunde genutzt wurde, die dort zur Bewachung des Fünf-Kilometer-Streifen eingesetzt wurden. (Dieser Streifen wurde Grenzgebiet genannt. Zugang hatten nur Menschen die dort wohnten, und Menschen mit entsprechenden Genehmigungen.)</p>



<p>Vom Sonnenstein geht es durch Wälder begrab nach Wehnde, um von dort den Berg zur Wehnder Warte zu erklimmen. Der Turm stammt aus dem frühen 15 Jahrhundert und kann unter Umständen besichtigt werden. Die Aussicht soll ganz gut sein — ich habe sie aber noch nicht getestet.</p>



<p>Nach einer recht zügigen Abfahrt erreichst Du in Ferna den Unstrut-Hahle Radweg, der hier auf der Trasse einer ehemaligen Bahnstrecke verläuft. Zwischen Ferna und Wintzingerode werden zwei Kali-Schächte passiert, die nie in Betrieb gingen. Beide wurden kurz vor dem 1. Weltkrieg abgeteuft, die Arbeiten ruhten während des Krieges und wurden nach dem 1. Weltkrieg nicht mehr fortgeführt. Einzig die beiden Rundbauten zur Abdeckung der Schächte sind zu erkennen.<br>&lt;BILD einfügen&gt;</p>



<p>Am Alternativen Bärenpark Worbis erreichst Du die gleichnamige Stadt. Hier kannst Du einen Abstecher von der Route machen, um im San Remo ein leckeres Eis zu genießen oder im Supermarkt Verpflegung aufzufüllen.</p>



<p>Über Feldwege geht es durch zwei kleine Ortschaften zur Talsperre Birkungen. Der Wanderweg, den Du dort mitbenutzt, ist einfach so entstanden und besteht gefühlt nur aus Baumwurzeln. Bei gutem Wetter ist hier auch mit erhöhtem Wanderer-Aufkommen zu rechnen, so dass Du hin und wieder mal absteigen musst.</p>



<p>Von der Sperrmauer geht es über Reifenstein mit seinem ehemaligen Kloster den Dün hoch nach Hüpstedt. Hier befinden sich die letzten drei Schächte der Tour. Weder von den Schächten noch von den Anlagen ist hier etwas zu sehen, da die Bergwerke in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts den Betrieb einstellten.<br>Die Schächte befinden sich im Ortsteil Schacht II bzw. am Ortseingan von Hüpstedt, in Fahrtrichtung jeweils rechts der Straße.<br>Im Ort kannst Du linkerhand im Eiscafé Ermentraut eine Pause einlegen oder im Supermarkt in der Ortsmitte Deine Verpflegung auffüllen.</p>



<p>Kurz hinter Hüpstedt erreichst Du den höchsten Punkt der Tour bevor es auf teils steilen und langen Abfahrten, vorbei am Zementwerk Deuna, wieder zurück zum Ausgangspunkt in Bernterode Schacht geht.<br><br><a href="https://www.komoot.de/tour/631436061?share_token=aQorygtFQi0vMAtSGVrs2M5hIhXS3TzuUVEaCidOkOo4tfJ71p&amp;ref=wtd">Link zur Tour auf komoot</a></p>
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		<title>Warum Coviodioten weder denken noch (kritisch) hinterfragen</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2021 16:13:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wer kennt sie nicht, die selbst ernannten Querdenker, die meinen, durch kritisches hinterfragen und selbstständiges Denken die Wahrheit über Covid gefunden zu haben? Da es mir an einem medizinischen Studium fehlt, wird das jetzt keine medizinische oder epidemiologische Abhandlung. Womit ich in meinem Job aber viel zu tun habe ist Logik und Methoden.Beides reicht, um mal den Schwachsinn, den die #Covidioten fabrizieren, zu durchleuchten. Ich fang mal mit dem Thema Inzidenzen an — sprich den Wert, wie viele Menschen sich...<p class="read-more"><a class="btn btn-default" href="https://kelle-online.de/warum-coviodioten-weder-denken-noch-kritisch-hinterfragen">Weiterlesen<span class="screen-reader-text"> Weiterlesen</span></a></p>]]></description>
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<p>Wer kennt sie nicht, die selbst ernannten Querdenker, die meinen, durch kritisches hinterfragen und selbstständiges Denken die Wahrheit über Covid gefunden zu haben?</p>



<p>Da es mir an einem medizinischen Studium fehlt, wird das jetzt keine medizinische oder epidemiologische Abhandlung. Womit ich in meinem Job aber viel zu tun habe ist Logik und Methoden.<br>Beides reicht, um mal den Schwachsinn, den die #Covidioten fabrizieren, zu durchleuchten.</p>



<p>Ich fang mal mit dem Thema Inzidenzen an — sprich den Wert, wie viele Menschen sich in einer Woche bezogen auf 100.000 Einwohner infiziert haben. Dieser Wert wurde immer in Zweifel gezogen, entweder, weil er nicht medizinisch begründet war, weil die Tests nichts taugen, oder weil sowieso nur die Hospitalisierung zählen würde.<br>Seit ein paar Wochen haben das die #Covidioten aber wieder vergessen, und meinen anhand der Inzidenzen von z.B. Israel die Untauglichkeit der Impfungen nachweisen zu können. Die Inzidenz ist also nur als Argument brauchbar, wenn es ins eigene Schema passt. Sowas muss man sich erstmal ausdenken.<br>Ich bleibe bei Israel und den Inzidenzen. Jetzt bemühe ich kurz die Mathematik: Bei einer Wirksamkeit der Impfung von 90% ist damit zu rechnen, dass sich 10% der geimpften Menschen infizieren. 10% von 100.000 Menschen macht 10.000 Menschen, mithin eine maximal mögliche Inzidenz von 10.000. Und jetzt kommen die Covidioten auf die Idee, mit ner 500er Inzidenz (bei ca. 75% Impfquote und 90% Impfschutz) der Impfung die Wirksamkeit abzusprechen. Da hinterfrage ich jetzt mal, was alles schiefgelaufen sein muss, um auf so einen Schwachsinn zu kommen.<br>Ja die Zahlen… Da lief mir heute so ein Pflegefall über den Weg, der die RKI Zahlen von ca. 18.000 Impfdurchbrüchen seit 1.2. nannte, um die Wirksamkeit der Impfung in Frage zu stellen. Mal kurz in meine Tabelle geschaut, den Taschenrechner bemüht und ihn dann mit den 1,6 Millionen Infektionen in der Zeit konfrontiert. “Trau keiner Statistik die Du nicht selbst gefälscht hast…” — halt das übliche Geblubber der Leerdenker. RKI Zahlen zu Impfdurchbrüchen sind also glaubhaft, die RKI Zahlen zu Infektionen sind gefälschte Statistik. Das Zeug was der Typ raucht, will ich auch mal probieren.<br>Ähnlich gelagert sind die Covidioten auch beim generellen Thema Infektionszahlen, die von einer Bundesbehörde, nämlich dem RKI, hochgelogen werden, um Panik zu schüren. Die Nachbarn vom RKI, das PEI (Paul Ehrlicher Institut), sind natürlich die Quelle der Wahrheit, wenn es um Folgewirkungen bzw. Todesfälle in Zusammenhang mit den Impfungen geht. Auch irgendwie arg schizophren. Wenn sie ja wenigstens behaupten würden, die Zahlen des PEI wären getürkt, in Wahrheit würden sie bei Faktor zehn liegen, würde das ja wenigstens noch logisch Sinn ergeben, aber so…<br>Wobei ich hier noch kurz auf den Fakt eingehen möchte, dass die Covidioten bei jedem Verstorbenen Covid-Erkrankten nach an-oder-mit gefragt haben. Bei den Verstorbenen, die das PEI in seiner Statistik führt, ist aber ohne Untersuchung klar, dass sie AN der Impfung gestorben sein müssen. So weich kann man eigentlich nicht in der Birne sein.</p>



<p>Weg von den Zahlen, hin zu den Tests. Ich wollte mich eigentlich erst über das Thema falsch-negativ und falsch-positiv auslassen, aber das wäre mir zu viel Aufwand für diese Typen, wurde das doch heute im Rahmen einer 2G — 3G Debatte spürbar verkürzt.<br>Ihr erinnert Euch, so vor einem Jahr? Die Tests taugen nichts, weil die Fehlerquote oder überhaupt die mangelnde Eignung.… Den ganzen Schrott halt.<br>In etwa gab es heute folgende Auseinandersetzung:<br>Da Genesene und Geimpfte das Virus ja weiterverbreiten können, werden G2 Veranstaltungen ja zu den reinsten Super-Spreader-Events.<br>Ahja, und warum willst Du dann als ungeimpfter dorthin?<br>Naja, wenn alle getestet sind, kann ja nichts passieren.<br>Du meinst also, die Tests, die letztes Jahr nichs taugten, um ne Pandemie nachzuweisen, sind jetzt sicher genug, um das Gegenteil festzustellen.<br>Die Diskussion war dann auch vorbei.</p>



<p>Die glorreichen Selbst-Denker und Hinterfrager sind zu blöd, sich an ihre “Argumentationsstrategie” von vor 12 bis 15 Monaten zu erinnern. Denn wäre es ihre eigene Strategie, würden sie sich nicht selbst so dermaßen widersprechen.<br>Sie plappern in Wahrheit nur das nach, was ihnen ihre Einpeitscher vorgeben oder was die Bubble hervorbringt.<br><br>Zum Glück wird das Virus hier mal gründlich aufräumen.<br><br></p>
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		<title>Impfneid — Warum?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GKellner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 May 2021 17:39:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[In den letzten Tagen lief mir immer wieder ein Wort — bzw. der Kandidat auf das Unwort 2021 — über den Weg: Impfneid. In meinen Augen ist die Diskussion darum, bzw. die Diskussion um “Sonderrechte” für Geimpfte mal wieder ganz großer Schwachsinn.Bei den derzeitigen Reglungen geht es im wesentlichen darum, zweifache geimpfte Menschen mit Genesenen und negativ getesteten Menschen gleichzustellen. Was in der Praxis heißt, man kann ohne Test zum Friseur oder zu irgendwelchen Click&#38;Meet Shopping Angeboten. Da von “Sonderrechten”...<p class="read-more"><a class="btn btn-default" href="https://kelle-online.de/impfneid-warum">Weiterlesen<span class="screen-reader-text"> Weiterlesen</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In den letzten Tagen lief mir immer wieder ein Wort — bzw. der Kandidat auf das Unwort 2021 — über den Weg: Impfneid.</p>



<p>In meinen Augen ist die Diskussion darum, bzw. die Diskussion um “Sonderrechte” für Geimpfte mal wieder ganz großer Schwachsinn.<br>Bei den derzeitigen Reglungen geht es im wesentlichen darum, zweifache geimpfte Menschen mit Genesenen und negativ getesteten Menschen gleichzustellen. Was in der Praxis heißt, man kann ohne Test zum Friseur oder zu irgendwelchen Click&amp;Meet Shopping Angeboten. Da von “Sonderrechten” zu reden, ist schon etwas sehr weit an den Haaren herbeigezogen.</p>



<p>Wen betrifft das überhaupt?<br>Menschen, deren zweite Impfung mindestens 14 Tage her ist. Das sind zur Zeit irgendwas um die 5,6 Millionen Menschen in Deutschland, oder in Prozent ausgedrückt:  ~7% der Gesamtbevölkerung. Zieht man davon die eine Million Menschen ab, die in Heimen wohnen, dazu noch die alten Menschen, die nicht in Heimen leben, aber trotzdem kaum mobil sind, bleiben da recht wenig übrig, vielleicht irgendwas um die vier Millionen Menschen, die das aktiv nutzen können. Zugegeben, die Anzahl wird steigen, aber aktuell brauch ich da nicht neidisch sein.</p>



<p>Was auch Geimpfte nicht können:</p>



<ul><li>in Kneipen und Restaurants gehen</li><li>Theater oder Konzerte besuchen</li><li>Kinos besuchen</li><li>innerhalb Deutschlands touristisch übernachten</li></ul>



<p>weil sämtlich dafür benötigten Einrichtungen sind weiterhin geschlossen.</p>



<p>Der Neid wird dadurch nicht größer. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Bleibt der Blick in die Zukunft.</p>



<p>Wir haben seit ca. einer Woche fallende Inzidenzen, bundesweit liegen wir inzwischen unter 150. Die sinkende Inzidenz kommt nicht nur von der bundesweit geltenden Notbremse, sondern es nimmt auch die Zahl der Landkreise mit einer Inzidenz unter 50 zu. Es kommen zu der Notbremse also andere Faktoren, die die Neuinfektionen nach unten drücken. Sicherlich wird da die immer schneller fortschreitende Impfung einen Teil mit beitragen. Ob bzw. welche lokalen Regeln da noch mit hineinspielen, weiß ich nicht.</p>



<p>Seigt das Impftempo weiter an und sinken die Inzidenzen weiter, gehe ich davon aus, dass Ende Mai bis Mitte Juni ein Großteil der Landkreise unter 50 liegen wird. Wo keinerlei Vorteile der Geimpften gegenüber Ungeimpften eine Rolle spielen werden, da dies rechtlich nicht zu begründen ist — siehe letztes Jahr.</p>



<p>Bei den ca. 50 Millionen bis Ende Juno zu liefernden Impfdosen hätten wir Ende Juno quasi für jeden Menschen in Deutschland eine Impfdosis. Damit sind wir zwar von der Herdenimmunität noch einiges entfernt, aber in England ist man aktuell bei 73 Impfdosen pro 100 Einwohner und die haben erfolgreich gelockert.</p>



<p>Es geht also um die nächsten sechs bis acht Wochen, wo Geimpfte angeblich Sonderrechte hätten.<br>Muss ich deshalb neidisch sein? Ich denke nicht.</p>



<p>Uns fehlen nach Juno noch ca. 35 Millionen Impfdosen zum Erreichen der Herdenimmunität (ich habe da mit 70% der Bevölkerung gerechnet). Damit kommen wir im Bereich Ende August dahin, dass jeder, der sich impfen lassen will, vollen Impfschutz hat. Danach werden, bis auf Großveranstaltungen in Hallen, keinerlei Maßnahmen mehr aufrecht halten zu sein.</p>



<p>Kurzum, Impfneid ist ne schöne Erfindung um fleißig in der Presse aufzutauchen, mich tangiert das ganze eher peripher.</p>



<p>Ich werde entspannt warten, bis meine Hausärztin oder mein Betriebsarzt zwei Dosen übrig hat, und trotzdem Mitte Juno schon in den Urlaub fahren.</p>
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		<title>Der Landrat Dr. Henning wartet gelassen auf weitere 100 Tote</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GKellner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2021 11:40:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Eichsfeldkreis gelten seit vergangenem Wochenende keinerlei lokalen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung, da man sich einfach nur auf die Regelungen nach §28b Impfektionsschutzgesetz verlässt. Somit ist es für den Landkreis quasi ausgeschlossen, dass die Neuinfektionen spürbar zurückgehen. Heute war in Thüringer Allgemeine folgendes vom Landrat zu dem Thema lesen:“Mit einer gewissen Gelassenheit lassen sich auch die wenigen Monate noch überstehen, welche bis zum Erreichen eines breiten Impfschutzes in der Bevölkerung noch abgewartet werden müssen.” Nach aktuellen Berechnungen könnte dieser Fall bis...<p class="read-more"><a class="btn btn-default" href="https://kelle-online.de/der-landrat-dr-henning-wartet-gelassen-auf-weitere-100-tote">Weiterlesen<span class="screen-reader-text"> Weiterlesen</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Eichsfeldkreis gelten seit vergangenem Wochenende keinerlei lokalen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung, da man sich einfach nur auf die Regelungen nach §28b Impfektionsschutzgesetz verlässt. Somit ist es für den Landkreis quasi ausgeschlossen, dass die Neuinfektionen spürbar zurückgehen.</p>



<p>Heute war in Thüringer Allgemeine folgendes vom Landrat zu dem Thema lesen:<br>“Mit einer gewissen Gelassenheit lassen sich auch die wenigen Monate noch überstehen, welche bis zum Erreichen eines breiten Impfschutzes in der Bevölkerung noch abgewartet werden müssen.”</p>



<p>Nach aktuellen <a href="https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-impfziel-juli-100.html">Berechnungen</a> könnte dieser Fall bis Ende Juli eintreten.<br>Da wir im Eichsfeldkreis zur Zeit im Schnitt einen Todesfall pro Tag zu verzeichnen haben, heißt dass, da keinerlei Maßnahmen ergriffen werden, 100 weitere Tote — auf die der Landrat Dr. Werner Henning gelassen wartet.</p>



<p><br></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="768" height="1024" src="https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2021/04/20210426_122846-768x1024.jpg" alt class="wp-image-204" srcset="https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2021/04/20210426_122846-768x1024.jpg 768w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2021/04/20210426_122846-225x300.jpg 225w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2021/04/20210426_122846-1152x1536.jpg 1152w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2021/04/20210426_122846-1536x2048.jpg 1536w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2021/04/20210426_122846-203x270.jpg 203w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2021/04/20210426_122846-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px"></figure>
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		<title>Was die Untätigkeit vom Landrat Henning für die Menschen im Landkreis Eichsfeld bedeutet</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Apr 2021 16:14:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Landrat Henning verzichtet ja nach Inkrafttreten der “Corona-Notbremse” auf sämtliche weiteren Maßnahmen, um die Pandemie im LK Eichsfeld unter Kontrolle zu bringen. Schlimmer noch, er öffnet sofort wieder die Schulen.Stand 24.4. liegen wir bei einer Inzidenz von 140.Dieser Wert wird aller Voraussicht nach noch etwas sinken, um dann wieder anzusteigen. Davon, dass er von alleine nachhaltig auf einen Wert von unter 100 sinkt, ist nicht auszugehen.Das bedeutet grob zusammengefasst folgendes:- Treffen nur von Personen eines Haushaltes und einer Person-...<p class="read-more"><a class="btn btn-default" href="https://kelle-online.de/was-die-untaetigkeit-vom-landrat-henning-fuer-die-menschen-im-landkreis-eichsfeld-bedeutet">Weiterlesen<span class="screen-reader-text"> Weiterlesen</span></a></p>]]></description>
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<p>Der Landrat Henning verzichtet ja nach Inkrafttreten der “Corona-Notbremse” auf sämtliche weiteren Maßnahmen, um die Pandemie im LK Eichsfeld unter Kontrolle zu bringen. <br>Schlimmer noch, er öffnet sofort wieder die Schulen.<br>Stand 24.4. liegen wir bei einer Inzidenz von 140.<br>Dieser Wert wird aller Voraussicht nach noch etwas sinken, um dann wieder anzusteigen. Davon, dass er von alleine nachhaltig auf einen Wert von unter 100 sinkt, ist nicht auszugehen.<br>Das bedeutet grob zusammengefasst folgendes:<br>- Treffen nur von Personen eines Haushaltes und einer Person<br>- Ausgangssperre von 22 Uhr bis 5 Uhr<br>- Schließung aller Freizeiteinrichtungen<br>- Geschäfte des täglichen Bedarfs dürfen öffnen, der Rest bleibt zu<br>- Besuche anderer Geschäfte nach Terminvereinbarung werden, je nach Inzidenz mal mit, mal ohne Test möglich sein<br>- Kultur&amp;Co. ist dicht<br>- de facto nur Individualsport gemäß allgemeiner Kontaktregeln im Freien, Ausnahme: Kinder unter 14 Jahren dürfen auch in fünfer Gruppen aktiv sein<br>- Gastro bleibt bis auf Abhol/Lieferservice dicht<br>- Friseur und Fußpflege nur nach Test, alle anderen körpernahen Dienstleistungen sind dicht<br>- Öffis nur noch mit FFP2 Masken — oder vergleichbar, medizinische Masken gehören dort dann der Vergangenheit an<br>- Schulbesuch mal Wechselunterricht, mal Distanzunterricht, je nach Inzidenz</p>



<p>Und das bis zum 30.06.2021.</p>



<p>Also auf in zwei Monate Ausgangssperre und häufig wechselnder Schul-Modi.</p>



<p>Achja, da ja bald Sommer- und Urlaubszeit ist, wird man als Bewohner des LK Eichsfelds wohl nur mit negativem PCR Test irgendwohin reisen können. Macht pro Nase 180 € extra aus der Urlaubskasse.<br>Ich such mir dann nen Anwalt und klage die beim Kreis ein.</p>
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		<title>Das Versagen der CDU Eichsfeld</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GKellner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Apr 2021 07:31:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Da schlage ich eben die Zeitung auf, und was darf ich lesen? Der Landkreis hebt jegliche Allgemeinverfügungen auf, da ja jetzt die Notbremse gilt.Der “Krisenstab” hat also vor, keinerlei Maßnahmen zu treffen, um die Inzidenz auch nur ansatzweise zu senken.Der Krisenstab definiert die Notbremse als Normalzustand. Für 100.000 Einwohner gibt es dadurch keinerlei Möglichkeit, aus den Einschränkungen der Notbremse herauszukommen, da der erste mögliche Zeitpunkt für eine Öffnung genutzt wird, was die Zahlen wieder hochtreiben wird.Man setzt voll auf den...<p class="read-more"><a class="btn btn-default" href="https://kelle-online.de/das-versagen-der-cdu-eichsfeld">Weiterlesen<span class="screen-reader-text"> Weiterlesen</span></a></p>]]></description>
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<p>Da schlage ich eben die Zeitung auf, und was darf ich lesen?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="768" height="1024" src="https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2021/04/20210424_090558-768x1024.jpg" alt class="wp-image-195" srcset="https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2021/04/20210424_090558-768x1024.jpg 768w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2021/04/20210424_090558-225x300.jpg 225w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2021/04/20210424_090558-1152x1536.jpg 1152w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2021/04/20210424_090558-1536x2048.jpg 1536w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2021/04/20210424_090558-203x270.jpg 203w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2021/04/20210424_090558-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px"></figure>



<p>Der Landkreis hebt jegliche Allgemeinverfügungen auf, da ja jetzt die Notbremse gilt.<br>Der “Krisenstab” hat also vor, keinerlei Maßnahmen zu treffen, um die Inzidenz auch nur ansatzweise zu senken.<br>Der Krisenstab definiert die Notbremse als Normalzustand.</p>



<p>Für 100.000 Einwohner gibt es dadurch keinerlei Möglichkeit, aus den Einschränkungen der Notbremse herauszukommen, da der erste mögliche Zeitpunkt für eine Öffnung genutzt wird, was die Zahlen wieder hochtreiben wird.<br>Man setzt voll auf den JoJo-Effekt rund um die 165er Inzidenz.<br>Die 100er Inzidenz ignoriert man komplett und über die 50 brauchen wir nicht reden.</p>



<p>Nachtrag:<br>Ich habe dann mal im Gesetz (<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/__28b.html" target="_blank" data-type="URL" data-id="https://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/__28b.html">https://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/__28b.htmll</a>) gestöbert.<br>Relevant ist Absatz (3) Die Durchführung von Präsenzunterricht…<br>“Überschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 100, so ist die Durchführung von Präsenzunterricht ab dem übernächsten Tag für allgemeinbildende und berufsbildende Schulen, Hochschulen, außerschulische Einrichtungen der Erwachsenenbildung und ähnliche Einrichtungen nur in Form von Wechselunterricht zulässig.“<br>Dass Präsenzunterricht in Form von Wechselunterricht zulässig ist, heißt nicht, dass Unterricht verpflichtend als Wechselunterricht durchzuführen ist.<br>Der Landrat bzw. Landkreis hat mithin den rechtlichen Rahmen, bei Inzidenzen über 100 weitergehende Maßnahmen zu ergreifen.<br>Erst beim Erreichen der 165er Grenze ist Präsenzunterricht prinzipiell untersagt.<br>“Überschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 165, so ist ab dem übernächsten Tag für allgemeinbildende und berufsbildende Schulen, Hochschulen, außerschulische Einrichtungen der Erwachsenenbildung und ähnliche Einrichtungen die Durchführung von Präsenzunterricht untersagt.“<br>Was also zwischen einer Inzidenz von 100 und 165 passiert, ist mithin nicht zwingend vorgeschrieben, man könnte als Landrat agieren.</p>
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		<title>Die eichsfelder Bone Breaker</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2021 18:29:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[fahrrad]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei den Bone Breaker handelt es sich weder um einen M.C. oder B.C. aus der Gegend, sondern um eine sehr eigenartige Erfindung der Radweggestaltung im Landkreis Eichsfeld. Diese und andere ähnliche Felsbrocken findet man öfters im Landkreis Eichsfeld am Beginn bzw. Ende von Radwegen. Welchen tieferen Sinn die haben sollen, außer eben dem Radfahrer die Knochen zu brechen, erschließt sich mir nicht. Das ganze mal im Detail: Der Bone Breaker reicht in den regulären Fahrweg hinein, der links liegt ja...<p class="read-more"><a class="btn btn-default" href="https://kelle-online.de/die-eichsfelder-bone-breaker">Weiterlesen<span class="screen-reader-text"> Weiterlesen</span></a></p>]]></description>
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<p>Bei den Bone Breaker handelt es sich weder um einen M.C. oder B.C. aus der Gegend, sondern um eine sehr eigenartige Erfindung der Radweggestaltung im Landkreis Eichsfeld.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="657" src="https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2021/04/20210409_154722_crop-1024x657.jpg" alt class="wp-image-188" srcset="https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2021/04/20210409_154722_crop-1024x657.jpg 1024w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2021/04/20210409_154722_crop-300x193.jpg 300w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2021/04/20210409_154722_crop-768x493.jpg 768w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2021/04/20210409_154722_crop-1536x986.jpg 1536w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2021/04/20210409_154722_crop-2048x1315.jpg 2048w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2021/04/20210409_154722_crop-421x270.jpg 421w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure>



<p>Diese und andere ähnliche Felsbrocken findet man öfters im Landkreis Eichsfeld am Beginn bzw. Ende von Radwegen. Welchen tieferen Sinn die haben sollen, außer eben dem Radfahrer die Knochen zu brechen, erschließt sich mir nicht.</p>



<p>Das ganze mal im Detail:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="677" src="https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2021/04/20210409_154735_crop-1024x677.jpg" alt class="wp-image-189" srcset="https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2021/04/20210409_154735_crop-1024x677.jpg 1024w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2021/04/20210409_154735_crop-300x198.jpg 300w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2021/04/20210409_154735_crop-768x508.jpg 768w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2021/04/20210409_154735_crop-1536x1016.jpg 1536w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2021/04/20210409_154735_crop-2048x1355.jpg 2048w, https://kelle-online.de/wp-content/uploads/2021/04/20210409_154735_crop-408x270.jpg 408w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure>



<p>Der Bone Breaker reicht in den regulären Fahrweg hinein, der links liegt ja komplett auf dem Radweg.</p>



<p>Man nimmt uns Radlern damit erstmal einiges vom recht knappen Platz auf dem Weg weg. Dazu erhöht man das Verletzungsrisiko und die Schwere einer möglichen Verletzung massiv.</p>



<p>Ein sturzfreies Ausweichen in diesem Bereich ist nicht möglich. Entweder man schmeißt sich selbst vor dem Einschlag am Bone Breaker auf den Rasen — was mit Schürfwunden ausgehen könnte — oder man bricht sich an einer der vielen Kanten irgendwelche Knochen. So wie der Fels dort in den Weg reinragt ist das Schienenbein für einen Bruch prädestiniert.<br>Dabei spielt es keine Rolle, ob man einem jungen oder altem Menschen ausweichen muss, ob Radler oder Fußgänger oder einem Ball. Die Knochen sind hin.</p>



<p>Man kann sich das Ausweichen natürlich auch sparen, dann lohnt sich wenigstens das Anrücken des Notarztes, schließlich sind dann ja zwei Menschen zu versorgen.</p>



<p>Lieber Planer dieses Schwachsinns: Bevor Du so etwas realisieren lässt, frage Dich einfach, ob Du an ein ganz normale Straße Felsblöcke legen würdest, die eine Höhe von 2/3 der PKW Höhe haben. Wenn die Antwort “Nein.” lautet, lass auch den Scheiß bei Radwegen.</p>



<p>Diese Bone Breaker sind zu finden:<br>- Radweg Haynrode — Bernterode (einmal)<br>- Leineradweg zwischen Wingerode und Bodenrode (viermal)<br>tbc…</p>
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