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		<title>Ein Jahr Vollformat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GKellner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2014 15:31:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[ausstattung]]></category>
		<category><![CDATA[vergleich]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Jahr Canon EOS 6D. 🙂 Es ist jetzt cirka ein Jahr&#160; her, dass ich meine neue Kamera mit den neuen Objektiven in den Händen hielt. Zeit zurückzublicken, ob sich die Investition gelohnt hat, sprich, ob der Spaßfaktor gestiegen ist. Für den Kauf der neuen gab es genau zwei Gründe: ich wollte was lichtstarkes im Weitwinkelbereich, was mit den APS‑C Sensoren der “kleinen” Canons schwer wird ich hatte eine fette Steuerrückzahlung erhalten Das lichtstark im Weitwinkelbereich wurde mit dem EF...<p class="read-more"><a class="btn btn-default" href="https://kelle-online.de/ein-jahr-vollformat">Weiterlesen<span class="screen-reader-text"> Weiterlesen</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Jahr Canon EOS 6D. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Es ist jetzt cirka ein Jahr&nbsp; her, dass ich meine neue Kamera mit den neuen Objektiven in den Händen hielt.<br>
Zeit zurückzublicken, ob sich die Investition gelohnt hat, sprich, ob der Spaßfaktor gestiegen ist.</p>
<p>Für den Kauf der neuen gab es genau zwei Gründe:</p>
<ul>
<li>ich wollte was lichtstarkes im Weitwinkelbereich, was mit den APS‑C Sensoren der “kleinen” Canons schwer wird</li>
<li>ich hatte eine fette Steuerrückzahlung erhalten</li>
</ul>
<p>Das lichtstark im Weitwinkelbereich wurde mit dem EF 24mm f/1.4 erledigt, das EF 24 — 105 dient so als Standarobjektiv und ein geerbtes EF 50 f/1.8 kommt auch wieder häufiger zu Einsatz.</p>
<p>Ein Vergleich zwischen meiner alten und neuen Ausstattung ist nicht wirklich fair.<br>
Die 1100D war zu ihrer Zeit das LowLevel Einstiegsmodell bei Canon, was irgendwo für 400 € b ei Staurn&amp;Co. auf den Wühltischen im Dutzend günstiger abgegeben wurde und die 18–55er Linse vorne drauf wurde am Gebrauchtmarkt im niedrigen zweistelligen Euronen Bereich gehandelt.<br>
Kurzum ein perfektes Einstiegsmodell, ohne großen Schnickschnack, dafür robust und ausreichend vielseitig.</p>
<p>Die 6D ist Canons kleinste Vollformatkamera, die im semiprofessionellen Bereich einzuordnen ist. Deutlich robuster gebaut, ein besseres Bedienkonzept und insgesamt einfach “mehr” Kamera. Die <span style="color:#ff0000;">L<span style="color:#000000;">insen sind Profiklasse. Der Tubus ist jeweils aus Metall, die Innenfokusierung macht die Teile de facto wasser- und staubdicht, der Ultraschallmotor stellt extrem schnell scharf und im Zweifelsfalle kann man damit auch Nasen brechen.</span></span></p>
<p>Die Vorteile des Vollformatsensors nehme ich als solche nicht so wahr, da das ganze Paket in Hinblick auf die Bildqualität ein paar Klassen über meiner alten APS‑C Ausstattung spielt.<br>
Das Gewicht spricht dagegen deutlich für die 1100D. Mit kompletter Ausrüstung lag ich unter 1,5 Kilogramm, was jetzt die Kamera schon mit einem Objektiv auf die Waage bringt. Einen Tag unterwegs mit der Ausstattung und man weiß was man getan hat.<br>
Der Verlust des Crop-Faktors für den Telebereich kann ich verschmerzen, da ich mir die Kamera ja genau wegen dem Gegenteil zugelegt habe. Sicherlich wird auch noch mal ein Objektiv für den Bereich über 100mm kommen, nur muss ich dafür erstmal die Kohle haben. Die <span style="color:#ff0000;">L<span style="color:#000000;">insen versauen einem das Anspruchsverhalten ganz schön derbe. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span></span></p>
<p>Öfters nutze ich die Mehr-Features der Kamera, wie das interne GPS, den großen ISO Bereich, sowas wie automatische Belichtungsreihen und halt die lichtstarken Objektive für Experimente im Bereich Freistellung oder wenn ich mich in&nbsp; alten Gemäuern rumtreibe. Das wiederum erspart mir das Mitschleppen vom Stativ.</p>
<p>Die erste große Praxiserprobung gab es in Dänemark zum Silvesterurlaub. Das Weitwinkel am Strand packt echt viel Meer und Himmel und Sand auf den Chip. Ich war schon überrascht. Von der Wiedergabe der Farben mal ganz zu schweigen. Da wirkte das Foto besser als die Realität. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br>
Der zweite Einsatz war das Metal Winter X Konzert, welches von eine befreundeten Band veranstaltet wird. Statt Bewegungsunschärfe im höchstens ISO Rauschbereich gab es jetzt gestochen scharfe Bilder, oder Bewegungsunschärfe wenn ich es wollte. Einfach nur schön. Gut, das 50mm ist nicht wirklich gut geeignet,weil es zum Fokussieren doch ein wenig braucht, aber naja, das 50 f/1.2 ist mir grad noch etwas teuer. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br>
Als dritter Einsatz war mein Greifswaldurlaub, wo ich richtig viel Zeit mit der Kamera verbrachte. Die Lichtverhältnisse reichten von wolkenlosem Himmel bis miserabel im Kulturhaus Zinnowitz.<br>
Nach dem Urlaub stand endgültig fest: Alles richtig gemacht. Eine für meine Belange hervorragende Kamera — Objektivkombi, mit sehr guten Resultaten.</p>
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		<title>Die Qual der Wahl</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GKellner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2014 10:24:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>
		<category><![CDATA[auto]]></category>
		<category><![CDATA[bahn]]></category>
		<category><![CDATA[fernbus]]></category>
		<category><![CDATA[projekt]]></category>
		<category><![CDATA[vergleich]]></category>
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					<description><![CDATA[Da der Winter bevorsteht, war ich am meditieren, was ich an den langen Winterwochenenden so anstellen kann. So entstand die Idee, ein Fotoportrait der 16 Landeshauptstädte bzw. Stadtstaaten Deutschlands zu erstellen. Weil so ein Projekt mit einer nicht unwesentlichen Reisetätigkeit verbunden ist, stellt sich die Frage, wie ich in die einzelnen Städte kommen kann und was das kostet. Auto habe ich nicht, Motorrad fällt wetter- und zulassungsbedingt aus, Mietwagen wäre ne Option aber de facto sinnfrei, BahnCard 50 ist vorhanden...<p class="read-more"><a class="btn btn-default" href="https://kelle-online.de/die-qual-der-wahl">Weiterlesen<span class="screen-reader-text"> Weiterlesen</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Da der Winter bevorsteht, war ich am meditieren, was ich an den langen Winterwochenenden so anstellen kann.<br>
So entstand die Idee, ein Fotoportrait der 16 Landeshauptstädte bzw. Stadtstaaten Deutschlands zu erstellen.</p>
<p>Weil so ein Projekt mit einer nicht unwesentlichen Reisetätigkeit verbunden ist, stellt sich die Frage, wie ich in die einzelnen Städte kommen kann und was das kostet.<br>
Auto habe ich nicht, Motorrad fällt wetter- und zulassungsbedingt aus, Mietwagen wäre ne Option aber de facto sinnfrei, BahnCard 50 ist vorhanden und es gibt ja die neuen Fernbusse, über die im Freundeskreis schon positiv berichtet wurde.</p>
<p>Also hieß es, die einschlägigen Internetportale quälen und eine Exceldatei mit Zahlen füttern.<br>
Verglichen wurden Preise und Fahrzeiten für<br>
Fernbus gemäß www.busliniensuche.de<br>
Bahn gemäß www.busliniensuche.de<br>
Bahn gemäß BahnCard50, schnellste Verbindung<br>
Auto, Strecke gemäß google maps, Preis 43 Cent pro km für einen Golf VII, Quelle ADAC</p>
<p>Startpunkt Braunschweig, 16 Strecken zu den Zielen, einfache Strecke</p>
<p>Ergebnisse:</p>
<p>1. Auf sechs von 16 Strecken gibt es keine Fernbusangebote.</p>
<p>2. Bei den verbleibenden Strecken sieht das Ergebnis wie folgt aus:<br>
Fernbus: 57:10 h Fahrzeit, Kosten 167 €<br>
Bahn mit Sparpreisen: Fahrzeit 32:11 h, Kosten 283,40 €<br>
Bahn mit BahnCard50: Fahrzeit 30:39 h, Kosten 376 € (plus 40 € anteilig BahnCard)<br>
Auto: Fahrzeit 30:26, Kosten 1387,40 €</p>
<p>3. Für das komplette Projekt ergibt sich:<br>
Bahn mit BahnCard50: Fahrzeit 45:55 h, Kosten 554,50 € (plus 55 € anteilig Bahncard)<br>
Auto: 45:08 h, Kosten 1981,80 €</p>
<p>4. Schnellste Tour<br>
Mischung aus Bahn und Auto, Fahrzeit 42:41 h, Kosten 1602,30 €</p>
<p>5. Die Tour mit dem geringsten Preis<br>
Mischung aus Bahn und Bus, Fahrzeit 69:39 h, Kosten 296 €</p>
<p>Persönliche Schlussfolgerung:<br>
Fernbusse können auf relativ kurzen Strecken durchaus eine Alternative darstellen. Bei den Zielen Bremen, Hamburg und Magdeburg ergibt sich eine Fahrzeitdifferenz von weniger als 45 Minuten.<br>
Die Verbindung nach Berlin ist für mich grenzwertig, da der Bus mehr als eine Stunde länger unterwegs ist als die Bahn.<br>
Länger Strecken via Bus sind indiskutabel. Nimmt man Stuttgart als Ziel, braucht der Bus 8:55 h für 23 €, während man bei der Bahn für den Sparpreis von 29 € in 4:10 h unten ist.</p>
<p>Und Auto? Naja, ich weiß schon warum ich keins habe. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br>
2.700 € Mehrkosten bei dem Projekt für zwei Stunden Zeitersparnis, die man hinterher aber mehrfach für die Fotobearbeitung verballert, die der Bahnfahrer auf der Rückfahrt erledigt, sind durch keinerlei Milchmädchenrechnung schönzurechnen.</p>
<p>Details als <a href="http://kelle-online.de/wp-content/uploads/2014/10/verkehrsmittelvergleich1.pdf">PDF Datei</a>.</p>
<p>Änderungen:<br>
— BahnCard Preise mit eingepflegt<br>
— Zuschlag von 15 Minuten für die Fernbusse, da man entsprechend früher an der Haltestelle sein soll.</p>
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